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Diana . Schmidt

Martin . Patrick . Schroeder

Martin

Hi,
Seitdem ich 2007 eine Weltumrundung gemacht habe, versuche ich das Reisen nicht als Flucht vor dem Alltag, sondern als Lebensstil zu sehen. Schon in der Schule hab ich zum Spaß an meiner Weltreise rumgeplant, die Zeit beim Bund hat mich in dem Entschluss nur bestärkt. Campen, Sport, einfach draußen zu sein in der Natur war klasse. Eigentlich bin ich mehr der Geek der vorm Rechner hängt, aber inzwischen bin ich weit mehr unterwegs, vor allem Ultralanglauf und Ultralangdistanz auf dem Rad, obwohl ich gerne mal jede Sportart ausprobieren möchte. :)

Meine erste eigene Reise war also ein 1-jähriger Trip durch Europa, den Mittleren Osten, Südostasien, Australien, Neuseeland, den USA und Mittelamerika. Ich war nur 1-3 Monate in jeder Region und reiste sehr viel schneller als die meisten anderen Backpacker, die ich getroffen habe. Immer wenn ich irgendwo ein paar Nächte geblieben bin, wollte ich weiter, weil es ja immer mehr Neues zu entdecken gab.

Nach dieser Erfahrung wollte ich das Reisen nicht missen und hab mich nach der besten Art umgeschaut, wie ich meine Tour fortführen könnte. Eine günstige Art des Transport mit viel Sport gepaart ergab für mich ganz klar das Reisen auf dem Fahrrad. Anfangs hab ich kleine Touren innerhalb Europas gefahren, zwischen 100km bis 2000km. Dann hab ich eine große Tour geplant, gemeinsam mit einem Freund von mir sollte es bis nach China gehen auf dem Rad. Leider musste die Tour kurz nach Start abgebrochen werden, da seine Uni nicht mitgespielt hat. Ich bin dann weiter durch Europa gefahren, bis es zu kalt dafür wurde. Überwintert hab ich dann in Indien und Nepal, allerdings ohne Rad. 4 Monate Backpacken, Hostels, Trekking, Strand... eine super Erfahrung und weitere Bestätigung, dass so mein Leben weiterverlaufen soll.

Zurück in Europa habe ich im Frühjahr die nächste Tour geplant. Es sollte immernoch eine lange Radtour werden und die längste Strecke, die ich finden konnte war bis Südafrika. Also auf nach Afrika. Das sollte bisher mein größtes Abenteuer werden... Im Internet habe ich einen Mitfahrer gefunden, und 4 Wochen später gings los. Die ersten drei Tage Regen, am vierten Tag wird mein Rad geklaut, eine weitere Woche später trennen sich unsere Wege, da wir vollkommen verschiedene Ansichten haben was Reisen angeht. Perfekter Start. Trotzdem bin ich nach Diebstahl, Rebellen, Kriegsgebieten, der Sahara, zu neugierigen Krokodilen, Nilpferden und aggressiven Büffeln, korrupten Beamten, Moskitos, Malaria und so ziemlich jede andere Tropenkrankheit erfolgreich in Kapstadt angekommen. Nach 10 Monaten und 23000km.

Nach dem Flug nach Deutschland habe ich erstmal eine Pause genossen, dann den Sommer für Touren durch Skandinavien und Osteuropa genutzt und meine Freundin kennengelernt. Nun planen wir die nächste Tour gemeinsam. 3 Jahre, über 40 Länder, der Panamerikan Highway, der Amazonas, der Himalaya und die Transsibirische Eisenbahn stehen auf der Liste.

Und irgendwo genau da sind wir gerade. Wir setzen in die Tat um, wovon viele nur träumen und es macht einen riesen Spaß. Ich hoffe, dass die Webseite hier anderen Leuten auch zum Machen anregt, wo andere nur träumen ;)

Go places. Meet people. Do things.

Diana

Hi :)
Ich wurde am 29. Mai 1989 im ländlichen Hann. Münden geboren und wuchs in Reinhardshagen an der Weser auf. Dort besuchte ich die Schule, kickerte im Mädchen-Fußballclub, lernte Kampfsport und machte das schöne Weser-Bergland mit dem Mountainbike unsicher.

Meine schulische Karriere verlief über die Realschule mit anschließendem Fachabitur (Richtung Gestaltung) in Kassel. Eine Zeit lang jobbte ich danach bei einer Anzeigenzeitung, bis es mich 2008 als Mediengestalter-Azubi nach Düsseldorf verschlug. Von Reinhardshagen an den Rhein, von Kassel nach Oberkassel – oder besser gesagt nach Bilk. Die Ausbildung konnte ich Dank guter Noten auf 2 ½ Jahre verkürzen und beendete sie im Frühjahr 2011 mit einem hervorragendem Durchschnitt (1,4 – Applaus, bitte! ;).

Der Gedanke eine Reise zu unternehmen, kam mir bereits zu Beginn meiner Ausbildung. Schon immer faszinierte mich die große, weite Welt. Das, was man immer im Fernsehen oder auf riesigen Plakaten sah, wollte ich mit eigenen Augen sehen. Die Menschen und Kulturen, die Landschaften, die Tiere – einfach alles. Japan sollte das erste Ziel sein, aber eigentlich wollte ich auch gerne Vietnam sehen, Indien, Südamerika und überhaupt...! Also was liegt da näher als sich anstatt kopfüber ins Berufsleben, kopfüber in die Welt zu stürzen?

Ein schon fast komischer Zufall, dass ich zu dem Zeitpunkt, wo es langsam enger wurde, Martin kennen lernen durfte. Er brachte viele Erinnerungen und Eindrücke von seinen vorherigen Reisen mit, die nicht nur mein Weltenbummler-Herz höher schlugen ließen. So kam es dann, dass wir unsere Pläne übereinander legten und anfingen eine gemeinsame Route auszuarbeiten.

Eine Route, nicht nur um die Länder zu sehen, sondern auch um neue Freundschaften zu knüpfen, die Seele und den Geist wachsen zu lassen, Neues zu erlernen und zu entdecken. Dafür möchte ich reisen. Die Erfahrung bereichern, die guten sowie schlechten Momente überstehen, die eigenen Grenzen erreichen, das Leben auskosten und das schätzen lernen, was sonst im Alltag untergeht.

Dass das alles kein Zuckerschlecken wird, dessen bin ich mir bewusst. Immerhin hört man das ja oft genug von der lieben Verwandschaft ;) Aber nicht jedem bietet sich so eine großartige Möglichkeit, das auszuleben, was man sich schon immer gewünscht hat. Ansonsten würde es jetzt viel mehr Prinzessinnen und Polizisten geben!

Die Reise ist ein Geschenk, was mich wieder zu einem kleinen Kind werden lässt: Voller Vorfreude kann ich kaum abwarten es endlich öffnen zu dürfen!